Sensitivitätsanalyse
Die Sensitivitätsanalyse ist eine quantitative Analyse der Risikofaktoren eines Projekts. Sie testet die Empfindlichkeit (Sensitivität) der einzelnen Risikofaktoren auf das Endergebnis. Daraus folgt die Quantifizierung jedes Risikofaktors mit Blick auf seinen möglichen positiven und negativen Einfluss auf das Endergebnis. Dadurch können die Risikofaktoren deutlich priorisiert werden.
Die Sensitivitätsanalyse ergänzt die Risikoanalyse, indem sie die verschiedenen Risikofaktoren priorisiert. Im Gegensatz zur Simulation bei der Risikoanalyse agieren nicht alle Unsicherheiten untereinander, sondern jeder Faktor wird mit seinem Einfluss auf das Endergebnis einzeln abgebildet. Unter Risikofaktoren werden die Unsicherheiten verstanden, die im Finanzmodell als Intervallschätzungen eingegeben wurden.
Das Ergebnis der Sensitivitätsanalyse ist das Tornadodiagramm. Es ordnet durch seine nach rechts und links weisenden Balken den größten Risikofaktor als obersten an. Die kleineren Risikofaktoren werden entsprechend weiter unten angeordnet. Es entsteht die Form eines Tornados bzw. Trichters, der sich nach unten verjüngt. Der größte Risikofaktor zeichnet sich dadurch aus, dass er die größte Abweichung vom wahrscheinlichsten Wert des Endergebnisses bewirken kann.
Für das Risikomanagement ist dadurch klar ablesbar, welche Risikofaktoren besondere Beachtung verdienen. Das Tornadodiagramm trifft Aussagen dazu, welche Werte erstrebenswert ist, um ein möglichst gutes Endergebnis zu erzielen.
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